Modellbau Wenz
Ein
Unternehmen mit Tradition
Wie früher üblich, lernte der 1854 geborene Christof Wenz bei seinem
Vater das Zimmerhandwerk. Um bessere Berufschancen zu haben, absolvierte
er in Karlsruhe eine Lehre als Modellschreiner und wurde danach als erster
Modellschreiner in der Hammerschmiede in Söllingen eingestellt. Deren
Konkurs war dann gewissermaßen die Geburtsstunde des Familienbetriebes.
1898
machte sich Christof Wenz selbständig. Auch für seinen Sohn Karl Rudolf
Wenz war es selbstverständlich, daß er nach Beendigung der Schule den
Beruf des Modellschreiners im väterlichen Betrieb gründlich erlernte.
Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung folgten Fortbildung, Anschaffung
neuer Maschinen, die Erweiterung des Betriebes und 1928 schließlich der
Bau einer neuen Werkstatt.
1936
erfolgte bereits eine weitere Vergrößerung, um die Aufträge vieler zufriedener
Kunden ausführen zu können. Die zukünftige Existenz des Familienbetriebes
schien gewährleistet, denn auch für den 1920 geborenen Friedrich Wenz
war es Ehrensache, die Familientradition weiterzuführen. Doch für die
Familie folgten schicksalhafte Jahre. Friedrich wurde zu Beginn des Zweiten
Weltkrieges eingezogen und war bis 1953 in russischer Kriegsgefangenschaft.
1953
Die Rückkehr von Friedrich hatte weitere Modernisierungsmaßnahmen zur
Folge. Dadurch wurde 1961 ein Erweiterungsbau notwendig. Aus der stets
vorhandenen sozialen Verpflichtung, wurden für mittlerweile acht Mitarbeiter
modernste Arbeitsplätze eingerichtet. Zahlreiche Lehrlinge erhielten hier
Jahr für Jahr eine solide und anerkannte Ausbildung.
In der familiären Atmosphäre fühlten sich die Mitarbeiter stets wohl
und der Firma zugehörig. Nach dem Tod des Seniorchefs Karl Rudolf übernahm
Friedrich 1976 die Alleinverantwortung für den Familienbetrieb.
1977
begann sein Sohn Norbert Wenz eine Ausbildung zum Modellbauer im elterlichen
Betrieb. Nach der Gesellenprüfung ging Norbert von 1982-1983 zur Firma
Sulzer Escher Wyss nach Lindau und besuchte anschließend von 1984-1985
die Meisterschule in Bad Wildungen.
Mit der glänzend bestandenen Meisterprüfung vor der HWK Kassel und seiner
Rückkehr in den elterlichen Betrieb markierte der heutige “Betriebswirt
des Handwerks” die nächste Entwicklungsetappe.
1986
wurde die Werkstatt nochmals auf 350 m2 erweitert. Infolge des immer rascher
werdenden Strukturwandels wurden seit 1990 zwei moderne CNC-Maschinen
angeschafft.
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Mit der Verlagerung von manueller zu computergestützter Fertigung
wurde der bisherige Werkstoff Holz grossenteils durch Kunststoff
und Metall ersetzt.
Da
aufgrund der rasanten technologischen Entwicklung Kunden aus handwerklich
geprägten Branchen aufgeben mussten, galt es, mit Erfahrung und
dem nötigen Know-how neue Kunden, vor allem aus der Automobil-Industrie,
zu gewinnen.
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1997
Zur konsequenten Umsetzung neuester Technologien wurden
1997 zusätzlich eine Hochleistungs-CAD/CAM und ein Jahr später das CNC-Bearbeitungszentrum (HURCO BMC 40/50) angeschafft.
2001
Durch konsequenten Einsatz aller zeitgemäßer Technologien, wird das
Familienunternehmen allen Anforderungen der Industrie gerecht. Es wurde ein neuer CAD/CAM - Arbeitsplatz (CIMATRON ) wurde eingerichtet.
2006
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Erweiterung unseres Maschinenparks durch das CNC -Bearbeitungszentrum HURCO VMX 42s. |
2007
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Anschaffung des CNC -Bearbeitungszentrums HURCO VMX 24t als Ersatz für eine Maschine der ersten Generation. |
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